Archiv für den Monat Dezember 2019

Fonduebrot

Das bereits vorgeschnittene Fonduebrot ist ideal zum Schweizer Käsefondue und eignet sich ausgezeichnet, um Portionen abzubrechen. Dank dem Pizzaschneider lässt sich das Fonduebrot nach dem Backen tiptop an der Kante brechen. WOW für Käsefondue usw. nur noch das Brot.

  • 450 g Weizenmehl Type 480/405
  • 50 g Ruchmehl
  • 12 g Salz
  • 1 TL Zuckerrüben Sirup
  • 15 g Hefe frisch
  • 180 g Wasser
  • 170 g Milch

Alle Zutaten mischen. 6 Minuten langsam und 15 Minuten schnell zu einem glatten Teig kneten. Da jede Maschine anders ist, bitte sobald er sich von der Schüssel löst ist er fertig.

In eine leicht geölte Schüssel geben und 90 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Er sollte sich verdoppelt haben.

Jetzt wird der Teig gedehnt und gefaltet S&F und rund gewirkt und für etwa 5 Minuten entspannt. Teigling nun auf ein Backpapier geben.

Abschließend mit dem Handfläche etwas flach klopfen oder mit dem Nudelholz flach ausrollen. Immer wieder etwas entspannen lassen. Teig sollte ca. 1 cm dick sein.

Jetzt wird wieder einmal Zeit denn Backofen auf 210° Ober- und Unterhitze aufzuheizen.

Jetzt wird mit einem Pizzaroller oder Messer, Würfel schneiden. 4×4 cm und auf ein Backblech geben. Abgedeckt für 30 Minuten gehen lassen.

Auf der untersten Schiene nun für 22 Minuten backen.

Karamellsirup

Karamellsirup ist einfach nur lecker und easy zum selber machen.

  • 150 g Zucker
  • 50 g Brauner Zucker
  • 125 ml Wasser

Zucker goldbraun karamellisieren. Dabei nicht umrühren. Nur den Topf hin und her bewegen.

Wasser hinzufügen und sobald alles wie flüssig ist in eine Flache gießen. VORSICHT! Er wird ziemlich HEISS!!!!

Passt perfekt zu vielen Desserts. Vanilleeis, Panna Cotta und natürlich einfach in einen Kaffee.

Crème brûlèe

  • 400 ml Sahne
  • 140 ml Milch 3,5%
  • 85 g Zucker
  • 5 Eigelb
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 4 TL brauner Zucker

Sahne, Eigelb, Zucker und Vanillepulver verrühren.

Nun alles über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Masse in ofenfeste Förmchen gießen. Ein tiefes Backblech oder Auflauf mit Wasser füllen. Förmchen auf das Blech stellen und im Backrohr bei 150° ca. 55 Minuten stocken lassen.

Förmchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen (die Masse ist noch ziemlich weich). Sobald sie etwas abgekühlt sind wandern sie für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank.

Crème brûlée aus dem Kühlschrank nehmen und mit braunem Zucker bestreuen. Mit Hilfe eines Bunsen-Brenners den Zucker karamelisieren lassen. ACHTUNG: Zucker verbrennt schnell. Also kurz und zügig arbeiten.

Wenn du kein Flambiergerät Zuhause hast, kannst du den Ofen auch einfach auf 200 Grad in der Grillfunktion vorheizen. Jetzt den braunen Zucker auf das Dessert streuen und die Dessert-Schälchen für wenige Minuten, auf einem Blech, in den Ofen stellen, bis sie braun werden. Achtung: Den Ofen am besten immer im Blick behalten, da das Dessert schnell verbrennt.

Barberie Entenbrustfilet mit Gemüse Rotweinsauce

  • 3 Barberie Entenbrustfilet ca. 420 g
  • Salz und Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 Bund Suppengrün (Karotten, gelbe Rüben, Lauch, Sellerie)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln fein gehackt
  • 2 EL Speckwürfel
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Zucker
  • 100 ml Portwein 
  • 200 ml guter Rotwein 
  • 800 ml Gemüsebrühe 
  • 2 Zweige Thymian
  • 6 Wacholderbeeren
  • 50g Zartbitterschokolade

Suppengemüse waschen, putzen und grob nach Julienne Art schneiden.

Das geschnittene Suppengemüse und die Zwiebelwürfel mit etwas Butter anrösten. Speck hinzufügen. Zucker und Tomatenmark zugeben. Mit Port- und Rotwein ablöschen. Sauce 5–10 Minuten einköcheln lassen. Mit Brühe auffüllen. Thymian und Wacholder (im Teesieb) hinzufügen. Sauce aufkochen und ca. 1 Stunde auf mittleren Temperatur kochen lassen.

Die Entenbrust waschen, trocken tupfen und die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen. Entenbrüste in eine kalte Pfanne ohne Fett auf die Hautseite legen und langsam erhitzen, bis das Fett ausgetreten und die Haut knusprig braun geworden ist. Entenbrüste auf der Fleischseite kurz anbraten, herausnehmen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen, mit der Hautseite nach oben in eine Auflaufform legen. Entenfilet’s im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten bei 150° ( Umluft ) braten/garen. Ab und zu mit dem Bratenfett beträufeln. Warm stellen und ruhen lassen. Entenbrust mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und im Backofen warm halten.

Das Gemüse mit dem Rotweinfond durch ein Sieb (Stabmixer) in einen Topf gießen, 5 Minuten einköcheln lassen. So viel Schokolade einrühren, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Entenfilet mit Sauce, handgemachten Spätzle, Blaukraut und Preiselbeeren servieren.

Spargelcremesuppe

  • 500 g Spargel (frisch)
  • 1 kleine Zwiebel würfelig geschnitten
  • 20 g Butter
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 750 ml Gemüsebrühe zum Aufgießen
  • 250 ml Sahne
  • 1 Eidotter
  • Salz und weißer Pfeffer
  • Petersilie gehackt

Für die Spargelcremesuppe den Spargel schälen, holzige Teile entfernen und in ca. 4 cm schneiden, Spitzen für die Einlage weglegen.

In einem Topf die Butter zerlassen und mit der Zwiebel und den Spargelstücken glasig anschwitzen. Das Mehl darüber geben und unter Rühren etwas Farbe nehmen lassen. Mit der Brühe aufgießen.

Die Gemüsebrühe unterrühren und zum kochen bringen. Für ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Danach die Spargelköpfe hineingeben und weitere 8 Minuten leise köcheln.

Das Eigelb mit der Sahne verquirlen.

Die Suppe vom Herd nehmen und die Ei-Sahnemischung langsam einrühren. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. In vorgewärmte Teller füllen und mit der gehackten Petersilie garnieren.


Semmel mit Übernachtgare

  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 320 g kaltes Wasser
  • 10 g Salz
  • 4 g frische Hefe/Germ
  • 20 g Butter

Abends:

Alle Zutaten, bis auf Butter und Salz, 4 Minuten langsam auf niedrigster Stufe kneten.

Butter und Salz hinzugeben und 10 Minuten schneller zu einem glatten Teig kneten. Sollte sich von der Schüssel lösen. Einmal falten und rundwirken.

Danach den Teig für 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Jetzt kommt der abgedeckte Teig in den Kühlschrank.

Morgens:

Jetzt wird der Teig zu Teiglinge von etwa 100 Gramm abgewogen und geschliffen, also zu Semmeln (Brötchen) geformt. Die geschliffenen Stücke werden etwas mit Mehl überstaubt.

Plattdrücken und mit einem Brotstempel (stempeln). Mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

30 Minuten zugedeckt ruhen lassen. In dieser Zeit sollten sich die Semmeln etwas vergrößert haben. Backofen auf 250° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Teiglinge umdrehen, gut mit Wasser besprühen und unter großzügigem Schwaden (backen mit Dampf) im Backofen (mittig) für ca. 16-20 Minuten bei 250° gebacken.

Zopf mit Lievito Madre mein Best of

Am 25.02.2018 habe ich das Rezept zum ersten Mal gemacht. Mittlerweile habe ich schon viele andere Rezepte ausprobiert. Aber so flauschig, wattig einfach nur s.. gut ist nur der. Heute habe ich wieder einmal festgestellt das kann nur der TEIG:

Super Flauschig wie Watte, feinfasrig einfach nur SUPER
  • 500 g Zopfmehl oder 90% Weizenmehl+10% Dinkelmehl
  • 260 g Milch lauwarm
  • 10 g Honig
  • 1 Ei (M)
  • 1 g Hefe/Germ frisch/ca. 1 Erbse (kann auch weggelassen werden)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 70 g Butter kalt
  • 120 g LM alt aus dem Kühlschrank (Triebstark)
  • 1 Eigelb, 3 EL Sahne oder Milch
  • Hagelzucker oder gehobelte Mandeln zum bestreuen

Am Abend:

Alle Zutaten, außer der Butter ca. 6 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

Danach die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und wieder etwa 6 Minuten mit kneten.

Zu einem Zopf flechten und auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

Abgedeckt kommt er nun in den Kühlschrank.

Am nächsten Morgen das Backrohr rechtzeitig auf 200° vorheizen. Zopf wird mit Schwaden gebacken.

Zopf mit Ei-Sahne bestreichen und 60 Minuten bei Raumtemperatur rasten lassen. Kurz vor dem backen nochmals mit der Ei-Sahne bestreichen. Danach im vorgeheizten Ofen bei 180° Ober- Unterhitze, 2 Rille von unten, etwa 35 Minuten backen. Bitte Sichtkontakt halten 🙂 Jedes Backrohr backt anders.

ODER DIE 2. VARIANTE:

Teig genau gleich aber mit 5g Hefe/Germ. Teig bei Raumtemperatur abgedeckt 6 Stunden gehen lassen. Zwischendurch 2x F+S.

Flechten

Mit Ei-Sahne einstreichen und ca. 45 – 60 Minuten abgedeckt wieder gehen lassen. Nochmals einstreichen und backen.

ODER DIE 3. VARIANTE:

Nach gebacken von Ralf aus der Facebook Gruppe „Backen mit Sauerteig, Lievito Madre und viel Zeit“. (Mega! Mit nur LM frisch) (Mega recept und fluffig!) Seine Kommentare. Und ich habe Ihn gefragt. Urheberrecht usw.

Teig genau gleich aber OHNE Hefe/Germ. LM-LIEVITO MADRE frisch aufgefrischt. Teig bei Raumtemperatur abgedeckt 6 Stunden gehen lassen. Zwischendurch 2x F+S.

Flechten.

Mit Ei-Sahne einstreichen und ca. 45 – 60 Minuten abgedeckt wieder gehen lassen. Nochmals einstreichen und backen.

Toast Auflauf

Einfaches Easy Peasy Gericht
  • 8 Scheiben Toastbrot oder Weißbrot (Langschläfer)
  • 16 Schinken (Scheiben)
  • 2 Tomaten (in Scheiben)
  • 3 Essiggurken (in Scheiben)
  • 300 Raclettekäse (in Scheiben)
  • Pfeffer frisch gerieben
  • Butter oder Margarine

Eine Auflaufform mit etwas Margarine oder Butter einfetten. Backrohr bei 180° Grad Umluft vorheizen.

Toastbrot oder Weißbrot goldbraun toasten.

Brot, Schinken, Tomaten, Essiggurken und Raclettekäse aufeinanderlegen. Fächerförmig in die Auflaufform geben.

Für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben und backen bis der Käse geschmolzen und eine gute Farbe angenommen hat.

Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Und fertig ist der Easy Peasy Toast Auflauf.

Das nächste Mal probiere ich den Auflauf als TOAST HAWAII

Pasta mit Lachs in Chili-Weißwein-Sahne Sauce

  • 400 g Lachsfilets
  • 1,5 EL Butter
  • 2 Zwiebeln feingehackt
  • 2 Knoblauchzehen feingehackt
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Stk. Chileschoten getrocknet
  • 165 ml Weißwein
  • 1,5 EL Weinbrand oder Cognac
  • 400 ml Sahne
  • Salz
  • Dill oder Basilikum
  • 50 g Parmesan gerieben
  • 500 g Pasta (Spaghetti, Linguine, Tagliatelle, Bandnudeln)

Das Lachsfilet in fingerbreite Würfel schneiden.

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Pasta nach Packungsanweisung bissfest garen.

Die feingehackten Zwiebeln-Knoblauchzehen und getrocknete Chilischote kurz glasig anbraten. Tomatenmark, Weißwein und Weinbrand hinzufügen und etwas einkochen lassen. Nun die Sahne hinzufügen und wieder kurz einkochen lassen.

Pfanne vom Herd ziehen. Das in Würfel geschnittene Lachsfilet kurz in der Sauce ziehen lassen (nicht kochen). Kräuter zugeben und untermischen.

Nudeln abgießen und mit der Lachssahne mischen. Kräuter und Parmesan gut vermengen. Mit Salz etwas abschmecken und sofort servieren.

Ich wünsche Euch guten Appetit.

Gewürzgugelhupf mit Cheesecakefüllung

Teig:

  • 125 g Butter weich
  • 300 g Zucker Braun
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Vanillepulver
  • 5 Eier (M)
  • 300 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 4 EL Backkakao
  • 15 g Lebkuchengewürz
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Kochschokolade gerieben oder Raspel Schokolade
  • 200 ml Milch

Cheesecakefüllung:

  • 200 g Frischkäse
  • 40 g Zucker
  • 1 Ei
  • 10 g Speisestärke

Guss:

  • 4 EL flüssige Butter
  • ca. 120 g Staubzucker/Puderzucker
  • 1/2 Teelöffel geriebene Orangenschale + 2 1/2 Esslöffel Orangensaft
  • 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1-2 Esslöffel Vollmilch

Bitte beim Rührteig sollten immer alle Zutaten Zimmertemperatur haben.

Die Gugelhupf Form gut einfetten und mit etwas Mehl bestauben.

Den Backofen auf 180° U/O Hitze vorzuheizen.

Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillepulver dazurühren, die Eier mit der Milch gut verquirlen und in Etappen einarbeiten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Nun das Backpulver, Kakao, Gewürze, geriebene Schokolade unter das Mehl (gesiebt) mischen und kurz vermengen bis man einen glatten Teig bekommt.

Frischkäse, Zucker, Ei und Speisestärke kurz mit meinem Schneebesen glatt rühren.

Zunächst die hälfte des Teiges in die Form füllen, dann den Rand etwas hoch ziehen und die Frischkäsemasse darauf geben. Nun mit dem restlichen Teig auffüllen.

Nun streichen Sie den Teig mit einer Teigkarte glatt und schieben die Form auf der unteren Schiene für ca. 60 Minuten ins heiße Backrohr. Stechen Sie mit einem dünnen Holzspieß (Stricknadel) an der höchsten Stelle tief in den Kuchen. Wenn nach dem Herausziehen noch Teig kleben bleibt, muss die Backzeit etwas verlängert werden. Bitte in der Form ca. 15 Minuten auskühlen lassen. Er lässt sich jetzt viel leichter auf dem Küchengitter stürzen.

 Um die Glasur zu erhalten, mischen Sie in einer kleinen Schüssel die geschmolzene Butter, den Puderzucker, die Orangenschale, den Orangensaft, die Vanille und die Milch glatt. Bei Bedarf die Glasur mit zusätzlicher Milch verdünnen.

Die Glasur gleichmäßig über den Kuchen träufeln und 10 Minuten einwirken lassen. Bei leicht warmer oder Zimmertemperatur servieren.