Archiv für den Monat Oktober 2019

Basque Cheesecake – Baskischer Käsekuchen

Dieser verbrannte Käsekuchen aus Spanien ist sowas von LECKER. Wenn er dann noch in der Mitte etwas flüssig ist. PERFEKT

  • 500 g Frischkäse
  • 3 Eier Eier (ca. 150g)
  • 2 Eigelb
  • 150 g Zucker
  • 300 ml Sahne
  • 2 Esslöffel Mehl

Frischkäse und Zucker in der Schüssel glatt und cremig rühren.
Eier und einzelne Eigelb hinzugeben.

Mehl und Sahne dazugeben. Schlagen bis alles glatt ist.

Teig in die vorbereitete 18cm Form geben. Unbedingt mit Backpapier auslegen.30 Minuten backen (bis die Oberseite tief goldbraun ist und der Kuchen fest ist.) Er kann ruhig schön braun gebacken werden.

Danach den Kuchen mindestens 4 Stunden auskühlen lassen

Apfelkuchen nach Wiener Art

Es ist Herbstzeit, sprich APFELKUCHEN ZEIT 🙂

Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker
  • 150 g Topfen (Quark)
  • 125 ml Milch
  • 75 ml neutrales Öl
  • 1 kg Äpfel
  • 175 g Zucker 50/50/75
  • etwas Zimt
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 175 ml Sahne 150/25
  • 1 Pck Vanille Puddingpulver
  • 150 ml Milch
  • 100 g gehobelte Mandeln

Mehl mit Backpulver mischen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Topfen (Quark), Milch und Öl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Bitte nicht zu lange kneten, da er sonst klebt. In eine Frischhaltefolie einschlagen und 1 Stunde im Kühlschrank stehen lassen.

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Äpfel mit dem Zitronensaft, 50 g Zucker, Zimt und Wasser in einem Topf 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Danach gegebenenfalls auf einem Sieb abtropfen lassen. Den Pudding nach Anleitung mit 50 g Zucker, 150 ml Sahne und 150 ml Milch zubereiten und abgekühlt mit den gedünsteten Apfelwürfeln unter die übrige Apfel Masse rühren.

Den Backofen auf 170° U/O Hitze vorheizen.

Die Mandeln mit dem restlichen Zucker (75g) und der übrigen Sahne (25 ml) vermischen und über den Äpfeln verteilen.

Eine 26-er Springform mit Öl auspinseln. Den gut bemehlten Teig mit einem Nudelholz auswallen und die Backform damit auskleiden. Boden und Rand gut andrücken. Mit der Apfel Masse füllen und glatt streichen. Die vorbereitet Mandel-Masse über den Äpfeln verteilen. Ca. 60 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen.

Italienisches Nussbrot mit Hefewasser

Da mich #Zorrakochtopf zum World Bread Day 2019 mitmachen animiert hat. Habe ich dieses Jahr zum ersten Mal auch mitgemacht. Sie ruft jedes Jahr zum Backen bzw. Bloggen zum World Bread Day ein. Danke das ich dabei sein durfte 🙂 https://www.kochtopf.me/

#wbd #wbd2019 #worldbreadday #worldbreadday2019 #topfbrot #bread #sourdough #thebakefeed

Vorteig:

  • 100 g Hartweizenmehl Semola Rimancinata
  •  100 g Feigenwasser (Hefewasser)

Hefewasser und Mehl Klümpchen frei verrühren und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

LM:

  • 80 g LM
  • 80 g Ruchmehl
  • 40 g Feigenwasser (Hefewasser)

Hefewasser, LM und Mehl Klümpchen frei verrühren und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Brühstück:

  • 100 g Walnüsse
  • kochendes Wasser

Walnüsse mit kochenden Wasser übergießen. Abgedeckt und bei Raumtemperatur 12 Stunden stehen lassen.

Hauptteig:

  • Vorteig
  • LM
  • 200 g Ciabattamehl Tipo 0
  • 100 g Ruchmehl
  • 100 g Hartweizenmehl Semola Rimancinata
  • 250 g Wasser
  • 12 g Salz
  • Walnüsse
  • 35 g Olivenöl

Alle Zutaten außer Walnüsse und Olivenöl, 12 Minuten bei mittlere Geschwindigkeit verkneten. Danach wird das Olivenöl tröpfchenweise zum Teig hinzugefügt. Weitere 6 Minuten kneten. Wie immer sollte sich der Teig von der Schüssel lösen. Zum Schluss die Nüsse hinzufügen. Durch das Jod in den Walnüssen verfärbt es sich etwas.

In eine geölte Schüssel geben. Nach 2×40 Minuten dehnen und falten. Den Teig insgesamt 120 Minuten gehen lassen.

Jetzt den Teigling rundwirken. Gärkorb bitte mit Hartweizenmehl bemehlen. Mit Schluss nach unten in den Gärkorb geben und abgedeckt, bei Raumtemperatur für 90 Minuten gehen lassen.

Wie immer nicht vergessen, das Backrohr mit dem Gusseisernen Topf auf 250° vorheizen. A C H T U N G Topf ist sehr heiß. Vorsichtig den Teig in den Topf befördern. Mit dem Deckel verschließen und in den Ofen (untere Schiene) schieben. 25 Minuten bei 250° jetzt ohne Deckel bei 220° weitere 20 Minuten backen.

Mein Treberbrot

Inspiriert hat mich für mein Treberbrot auf Instagram #besserbrauen. Da ich schon lange auf der Suche war frischen Treber zu bekommen, und mein Mann damals als BIERKUTSCHER (Brauereifahrer) tätig war und ich trotzdem keinen Treber bekommen habe (außer einen Änhänger voll) im ERNST wer braucht so viel???? Erhielt ich den Tipp siehe unten.

DANKE nochmals an #besserbrauen

Frischen Treber selber herstellen:

  • 125 g geschrotetes Gerstenmalz (Pilsner Malz)
  • 1 Stunde in 1 Liter 70° heißes Wasser einweichen und anschließend gut ausdrücken

Weizensauerteig:

  • 50g Weizenmehl Type 550
  • 50 g Bier
  • 5 g ASG
  • alle Zutaten verrühren und 10-12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen

Roggensauerteig:

  • 50 g Roggenmehl Type 960
  • 50 g Bier
  • 5 g ASG
  • alle Zutaten verrühren und 10-12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen

Autolyseteig:

  • 300 g Weizenmehl Type 550
  • 200 g Wasser
  • Die Zutaten vermengen und 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen

Hauptteig:

  • Weizensauerteig
  • Roggensauerteig
  • Autolyseteig
  • 95 g Vollkornweizenmehl
  • 10g Salz
  • 125g frischen ausgedrückten Biertreber

Alle Zutaten 5 Minuten langsam und 5 Minuten etwas schneller zu einem mittelfesten, straffen Teig kneten. Dann 1-2 Minuten den gut ausgedrückten hausgemachten Treber bei niedrigster Stufe einarbeiten.

Den Teig in eine geölten Schüssel geben. 2,5-3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Alle 30 Minuten dehnen und falten S+F.

Jetzt wird der Teig straff rundgewirkt.

Der Teigling wird mit Schluss nach unten in ein gut gemehltes rundes Gärkörbchen gelegt und mit einer Haube (z.B. Duschhaube) abgedeckt in den Kühlschrank gegeben. Reifezeit bei 5° ca. 20-24 Stunden.

Biergulasch

  • 750 g Gulasch (Schwein oder Rind)
  • 3 EL Butterschmalz
  • 1 1/2 große Zwiebeln
  • 1 1/2 Knoblauchzehen
  • 1 1/2 Karotten, fein gerieben
  • 1 1/2 EL Tomatenmark
  • 3/4 EL Senf
  • 1 1/2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 300 ml helles Bier
  • 900 ml Gemüsebrühe
  • 1 kl. Dose Tomaten (gewürfelt)
  • 2 EL Creme fraiche oder Sauerrahm
  • etwas Petersilie
  1. Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Das Schmalz in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauchzehen darin glasig dünsten.
  2. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Das Fleisch dazugeben, mit dem Paprika, Senf und Tomatenmark abschmecken. Mit der Hälfte des Biers aufgießen, mit der Gemüsebrühe, Dosen Tomaten auffüllen und 60 Minuten leicht kochen lassen.
  3. 10 Minuten vor Ende der Garzeit den Rest Bier zugeben.
  4. Das Gulasch mit der Creme fraiche (Sauerrahm) und Salz, Pfeffer abschmecken.
  5. Das Gulasch heiß servieren.

TiP: Dazu passt sehr gut Semmelknödel, Spätzle, Nudeln oder einfach nur ein Weißbrot 🙂